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Hüftgelenksdysplasie

Der Distraktionsindex (DI) misst die passive Lockerheit der Hüftgelenke, da durch die Allgemeinanästhesie der Einfluss von Sehnen, Muskeln und Bändern auf die Festigkeit der Hüftgelenke weitestgehend ausgeschlossen wird. Bei einem DI > 0,5 kommen grundsätzlich verschiedene Operationsmethoden in Frage:

Die Symphysiodese
Bei diesem Eingriff wird die Wachstumsfuge der Beckensymphyse mit einem Elektrokauter verschweißt. Dadurch wächst das Becken ventral – im Gegensatz zum dorsalen Anteil – nicht weiter in die Breite. Die Pfannen werden im Verlauf des weiteren Wachstums dadurch weiter über die Femurköpfe "gedeckelt".

Die Triple Pelvic Osteotomie (TPO)
Ziel ist – wie bei der Symphysiodese– die bessere Bedachung der Femurköpfe durch eine Schwenkung der Hüftgelenkspfanne. Hierzu wird das knöcherne Becken an drei Stellen durchtrennt und nach Schwenkung mit speziellen Implantaten in der korrigierten Stellung fixiert.

Denervation, Kapselraffung, Pektineusmyoektomie
Diese von uns oft in Kombination angewandten Operationsverfahren sind unserer Erfahrung nach sehr gut geeignet bei jungen Hunden zum Ende oder nach Abschluss des Wachstums, wenn diese bereits Sekundärarthrosen aufweisen bzw. sie sehr flache Pfannen und deformierte Femurköpfe haben. Diese Techniken stellen eine Kombination aus palliativen und rekonstruktiven Maßnahmen dar, die oft ein beschwerdefreies Leben ermöglichen.

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